Weingut Stroblhof

GärkellerAndreas Nicolussi-Leck

Schon im neunzehnten Jahrhundert begann man am Stroblhof selbst Weine zu vinifizieren und neben anderen typischen einheimischen Produkten wie Speck, Hauswürsten und Hausschinken aus eigener Produktion den Gästen im traditionsreichen und sehr beliebten Restaurant - damals noch Jausestation - anzubieten.

Vor fünfunddreißig Jahren übernahm Josef Hanny von seinem Onkel das gesamte Anwesen mit Restaurant und landwirtschaftlichem Betrieb. Der alte Bauernhof wurde nach und nach in ein ländlich gemütliches Hotel mit ausgezeichnetem Niveau umgebaut.
Gleichzeitig begann er neben den bereits bodenständigen Weinsorten Vernatsch und "Strahler", auch noch Gewürztraminer und Blauburgunder anzubauen und selbst zu keltern.

Im Juni 1993 verstarb Josef Hanny mit nur 59 Jahren an den Folgen einer unheilbaren Krankheit.
Seine Tochter Rosmarie, mit 22 Jahren schon eine große Weinliebhaberin, übernahm zusammen mit ihrer Schwester Christine den elterlichen Betrieb und setzte den Weg ihres Vaters fort. Mit Hilfe des Enologen Hans Terzer, eines Freundes der Familie, vinifizierte sie die Trauben, welche der 3,5 Hektar große Betrieb jährlich hervorbrachte.
Seit Januar 1995 ist Andreas Nicolussi-Leck, Ehemann von Rosmarie Hanni und seit über 25 Jahren in der Südtiroler Weinwirtschaft tätig, für den landwirtschaftlichen Betrieb und den Keller verantwortlich.

Im Laufe der Jahre 1995 bis 2006 stellte man den Großteil des Betriebes auf Drahtrahmensystem um. Dadurch konnte die Traubenqualität zunehmend verbessert werden. Der erste Kellerumbau im Jahre 1995 brachte zusätzlich große Fortschritte und Erleichterungen in der Verarbeitung der Trauben, sowie in der Vinifizierung und Lagerung der Weine. Die Erweiterung der Kellerräume im Frühjahr 2003 und 2006 ermöglicht, dank Nutzung der Schwerkraft, einen noch behutsameren Umgang mit Lesegut, Traubenmost und Weinen.

Der kleine Weinbaubetrieb vinifiziert auf 500 Meter Meereshöhe je zur Hälfte ausdrucksvolle, fruchtbetonte Weißweine und sehr elegante, gut strukturierte Blauburgunder mit ausgezeichneter Lagerfähigkeit.
Der Ertrag wird mit 45 - 75 hl pro ha sehr niedrig gehalten, sodaß die durchschnittliche Jahresproduktion nur bei maximal 30.000 Flaschen zu 0,75 Liter liegt.

Weintipp

Bereits am Anfang der Siebziger Jahre erzielte er mit seinem Blauburgunder gute Resultate, bis ihm dann mit den Jahrgängen 1985 und 1988 entgültig der Durchbruch gelang und seine Weine auch in den besten italienischen Weinführern erwähnt und gut bewertet wurden.
Die wohl bisher besten Blauburgunder aus dem Weingut Stroblhof brachten jedoch die Jahrgänge 1990 und 1997 sowie 2000 und 2003 hervor. Sie waren bei verschiedenen Blindverkostungen stets in den vorderen Rängen zu finden und konnten auch neben guten französischen Gewächsen bestehen.

 

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Stroblhof, Rosmarie und Andreas Nicolussi-Leck
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I-39057 St. Michael-Eppan

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Fax +39 0471 663 644

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weingut@stroblhof.it

 

 

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