Burgen & Museen

Schloss Maretsch mit RosengartenÜberetscher BaustilDer typische "Überetscher Baustil" bestätigt es: Vieles aus vergangenen Zeiten ist erhalten geblieben, wurde liebevoll restauriert und bleibt beeindruckender Zeitzeuge. Eine bewegte Vergangenheit hat die Gegenwart geprägt und lebt mit ihr in harmonischer Verbindung weiter. Damals wie heute bestimmt von südlichem Flair.

 

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Auch zahlreiche Kunst- und Kulturdenkmäler erzählen aus einer bewegten Geschichte dieses alten Kulturlandes. Kelten, Räter, Römer, Langobarden, Franken und Bajuwaren hinterließen hier ihre Spuren. Prähistorische Siedlungsstätten, Wallburgen, römische Ruinen und romanische, gotische und barocke Kunstdenkmäler erinnern an verschiedene geschichtliche Epochen und Blütezeiten.

Seit Jahrtausenden führen wichtige Handelswege und Verbindungsstraßen über die Südtiroler Weinstraße:
Die Via Claudia Augusta über Meran zum Reschenpass und die Kaiserstraße über den Brenner. Im Mittelalter kam das Land als Schnittpunkt der germanischen und lateinischen Welt zu echter Blüte. Viele der Burgen hatten eine ausgesprochen strategische Bedeutung.

Obgleich im Laufe der Zeit einige Burgen verkamen und zu Ruinen verfielen, sind eine Vielzahl von imposanten Schlössern, wehrhaften Burgen und herrschaftlichen Ansitzen aus vergangenen Zeiten noch gut erhalten. Vieles ist erhalten geblieben, vieles wurde liebevoll restauriert und bleibt beeindruckender Zeitzeuge. Eine bewegte Vergangenheit hat die Gegenwart geprägt und lebt mit ihr in harmonischer Verbindung weiter. Mit über 30 Burgen und Schlössern ist das Gebiet der Südtiroler Weinstraße eines der burgenreichsten Gebiete Europas.

Wichtigstes Bauelement ist nicht das Holz, sondern ganz typisch für den Süden der Sandstein. Die steingerahmten Doppelbogenfenster mit der schlanken Mittelsäule, die Steintreppen, Erker, Türmchen und Loggias haben sich aus dem italienischen Renaissancestil entwickelt. Vor 500 Jahren wirkten hier venezianische und toskanische Baumeister und schufen den "Überetscher Baustil".

 

Schloss Runkelstein, die Bilderburg 

Runkelstein ist die Burg der Bozner, am Eingang des Sarntales malerisch auf einem steil aufragenden Porphyrfelsen gelegen. Ende des 14. Jahrhunderts erwarben die Bozner Bürger Vintler die Ruine und bauten sie aus: die Räume wurden mit Fresken ausgemalt, zum Großteil nach literarischen Vorlagen, deren bekannteste noch heute die tragische Liebesgeschichte von "Tristan und Isolde" ist.

Neben der abenteuerlichen Baugeschichte des Schlosses und dem heutigen, romantischen Zustand, der zum Verweilen einlädt, ist das Einmalige im Inneren von Runkelstein zu finden, und zwar im Westpalast und im Sommerhaus:
dort befindet sich der größte erhaltene profane Freskenzyklus des Mittelalters.

Damit ist Runkelstein bereits eine Burg der Bilder, darüber hinaus ist das Schloß jedoch eine Bilderburg, die einem Märchen zu entspringen scheint.
Mit der Wiedererweckung aus seinem letzten "Dornröschen-Schlaf" vor der Restaurierung begegnet Schloß Runkelstein der Zukunft.

Runkelstein ist eine Reise in die Vergangenheit - auf Runkelstein soll man "Ausruhen können". Diese sanfte Annäherung auf neuen Wander- und Fahrradwegen ermöglicht eine zukunftsweisende Form des entspannenden Tourismus, durch den ein intensives Erlebnis ermöglicht wird, das als positive Erinnerung lebendig bleibt.

Info:

Schloss Runkelstein
St. Anton Weg 15
39100 Bozen

Tel. +39 0471 329 808
Fax +39 0471 324 026
runkelstein@runkelstein.info
www.runkelstein.info

 

Schloss Maretsch

Schloss Maretsch im Zentrum Bozens ist idealer Austragungsort für Kongresse, Tagungen, Betriebsfeiern oder Hochzeiten. Das besondere historische Ambiente in mitten der Weinberge bietet Ruhe bei gleichzeitiger zentraler Lage und guter Erreichbarkeit. Die verschiedenen Säle der Burg sowie eine überdachter und klimatisierter Burghof können für Veranstaltungen angemietet werden.
Die Burg mit ihrem renaissancezeitlichen Wandmalereien kann auf Anfrage und nach vorheriger Terminvereinbarung auch in Rahmen von Führungen besichtigt werden. 

Info:

Schloss Maretsch
Claudia de Medici-Str. 12
39100 Bozen

Tel. +39 0471 976 615
Fax +39 0471 300 746
maretsch@maretsch.info
www.maretsch.info

 

Burg Hocheppan 

Unter den zahlreich erhaltenen Burgen Südtirols zählt Hocheppan durch ihre besondere Lage zweifellos zu den eindrucksvollsten. Hier vereinigen sich landschaftliche Schönheit und die Romantik einer mittelalterlichen Burganlage.
Tägliche Führungen vermitteln auf anschauliche Weise die Geschichte dieser Burganlage, ihr in drei Hauptbauphasen gegliedertes Entstehen und die langen Zwischenperioden ihres Verfalls bis herauf zu ihrem heutigen Stellenwert als eines der bedeutendsten romanischen Baudenkmäler Südtirols.

Höhepunkt in kunsthistorischer Hinsicht ist die Burgkapelle mit ihrem Freskenzyklus. Und nach dem Ausflug in die Geschichte der Burg und des Landes erwartet Sie die Burgschenke mit Südtiroler Spezialitäten und einem Garten, dessen Aussicht Sie nie wieder vergessen werden.

NEU: der Mitteralterliche Bogenparcours
Donnerstag-Dienstag: Tradionelles Bogenschießen auf der Burg Hocheppan. Benutzung des Parcours sowie Verleih der Holzbögen und Holzpfeile.

Info: www.hocheppan.com

 

Kunst- und Kulturdenkmäler

Wer sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben möchte, hat viele Möglichkeiten.

Kirchen

  • Die Pfarrkirche in Terlan ist ein hochgotischer Bau des 14. Jhs. Sehenswert sind die Fresken der „Bozner Schule" (Verschmelzung deutscher und italienischer Kultur), die den Kindesmord zu Bethlehem darstellen.
  • An der gotischen Pfarrkirche in St. Pauls/Eppan, auch als „Dom am Lande" bekannt, wurde von 1460 bis 1560 gebaut.
  • Die St. Peter-Basilika-Ruine in Kaltern/Altenburg ist eine dreischiffige Basilika aus der Zeit der Christianisierung aus dem 4. Jh. Im Porphyrfelsen hinter der Kirche befinden sich 10 schalenförmige Vertiefungen aus rund 3000 Jahren v. Chr.

Fresken

  • Das Kirchlein St. Jakob auf dem Hügel von Kastelaz, gleich oberhalb von Tramin, stammt ursprünglich aus dem Jahre 1120. Im Inneren birgt es hochinteressante romanische Fresken mit kämpfenden Tier-Mensch-Wesen und ein schönes Renaissance-Fresko, welches das Sterben Christi darstellt. Im gotischen Schiff aus dem Jahre 1440 befinden sich Fresken von Ambrosius und die berühmte Hühnerlegende.
  • Die Burgkapelle von Schloss Hocheppan beherbergt die „Knödelesserin" aus dem Jahre 1180, die erste grafische Darstellung der Tiroler Knödel.

Alt, berühmt & selten

  • Die St.-Peter-Kirche bei Auer ist ein gotischer Bau aus dem 15. Jh. In der Kirche befindet sich die älteste bespielbare Orgel Südtirols.
  • Die Stephanskirche bei Pinzon in Montan ist mit dem berühmten Hans-Klocker-Altar besonders sehenswert.
  • Das Hospiz „Klösterle" bei Neumarkt, erbaut im Jahre 1220 und Ende 1300 erweitert, ist eines der vier gut erhaltenen Hospize Europas. Dürer soll auf seiner Italienreise hier übernachtet haben.

Castelfeder

Der sagenumwobene Hügel von Castelfeder zwischen Auer und Montan war bereits prähistorisch besiedelt. Die Römer errichteten hier eine Befestigungsanlage, deren Ruinen noch sichtbar sind. Auch Mauerreste der Burg Castelfeder und am höchsten Punkt Teile des Barbarakirchleins aus dem 9. Jh. sind erhalten.

 

Museen & Museen

Um Wissenswertes zu erfahren und zu vertiefen und anschaulichen Zugang zu neuen Themen zu erhalten, ist ein Museumsbesuch immer wieder eine Entdeckung und ein Erlebnis. Gelegenheiten dafür bieten sich natürlich in Bozen, aber auch in den einzelnen Urlaubsorten.

Ötzi - der Mann aus dem Eis

Das Südtiroler Archäologiemuseum, auch liebevoll „Ötzimuseum" genannt, ist für jeden Südtirol-Besucher geradezu ein Muss. Es gibt nicht nur Einsicht in verschiedene geschichtliche Epochen Südtirols, auch der Jahrhundertfund am Hauslabjoch ist anschaulich aufbereitet. Der „Mann aus dem Eis" stellt Geschichtsforscher weltweit vor neue Rätsel und bringt revolutionäre Erkenntnisse.

Info: www.archaeologiemuseum.it

 

MMM - Messners Mountain Museum   

Das am 11. Juni 2006, nach dreijähriger Umbauphase, eröffnete „Messner Mountain Museum Firmian" auf Schloss Sigmundskron bei Bozen, ist das vierte und zentrale Haus Reinhold Messners Bergmuseen. Reinhold Messner nennt es auch den »verzauberten Berg«. Der Berg kann Menschen verzaubern, und das ist es was im Messner Mountain Museum Firmian zu spüren ist. In den alten Mauern des Schlosses Sigmundskron, ergänzt durch eine moderne Struktur aus Stahl und Glas, erzählt Reinhold Messner von der Bedeutung der Berge für den Menschen.

Info: www.messner-mountain-museum.com

 

Museen in nächster Nähe

  • Schloss Moos-Schulthaus bei Eppan ist ein Museum für mittelalterliche Wohnkultur.
  • Das Südtiroler Weinmuseum in Kaltern zeigt Exponate rund um die Geschichte des Weines.
  • Im Dorfmuseum von Tramin sind Geräte aus dem Wein- und Ackerbau, dem Handwerk und dem Haushalt zu besichtigen.
  • Das Museum Zeitreise Mensch „Ansitz am Orth" in Kurtatsch ... von den Steinzeitmenschen zur modernen Zivilisation.
  • In Neumarkt befindet sich das Museum für Alltagskultur. Es zeigt mittelalterliche Wohnkultur.

 

Detaillierte Informationen (Öffnungszeiten, Führungen, Ruhetage) können in den örtlichen Tourismusvereinen eingeholt werden.

 

Der Winepass & Winepass PLUS

Kombiniert Mobilcard und Angebote an der Südtiroler Weinstraße.

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Kontakt

Verein Südtiroler Weinstraße
Pillhofstraße 1
I-39057 Frangart-Eppan (BZ)

Tel. 0039 0471 860 659
E-Mail info@suedtiroler-weinstrasse.it

MwSt.-Nr.: IT02209510219

Informationen

 

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