Weinglossar - A
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- Alkohol
entsteht während der Gärung aus Zucker (Fructose und Glucose) durch Hefepilze. Die Zucker werden dabei zu Äthylalkohol und CO2 umgewandelt. Alkohol ist sensorisch als wärmendes Gefühl im hinteren Rachenraum spürbar. - Aroma
Duft oder Geruch eines Weines. Ist das Aroma sehr vielfältig - kann man von einem komplexen Wein sprechen.
Die Aromen können unterschiedlichster Natur sein:
- Fruchtaromen (Stein-, Kern-, und Beerenobst, Konfitüre, gekochtes Obst, ....)
- Floreale Aromen (Holunder, Veilchen, ....)
- Vegetale Aromen (Efeu, Gras, ....)
- Animalische Aromen (Leder, Fell, Stallgerüche, ....)
- Würzige Aromen (Pfeffer, Gewürznelken, Lakritze, ....)
- Laktische Noten (Butter, Käserinde, Joghurt, ....)
- Mineralische Noten (Petrolton, Feuerstein, ....)
- Chemische Noten (Lack, Medizinalton, ....)
Am besten lernt man verschiedene Aromen zu unterscheiden, in dem man mit „offener" Nase durch das Leben geht - also bewusster riecht und sich mit verschiedenen Gerüchen auseinandersetzt. - Abgang
Nachhaltigkeit oder Länge eines Weines am Gaumen - nach dem Schlucken zu bewerten. Dabei zieht man nur die angenehmen Empfindungen in Betracht. Weine von Qualität weisen immer einen langen Abgang auf. - Adstringierend
zusammenziehende Wirkung am Gaumen eines tanninhaltigen Weines. Tannine kommen sehr oft im Pflanzenreich vor. Die sensorische Wirkung entspricht jener eines unreifen Kakis oder andere unreife Früchte. - Ausgewogenheit
verschiedene Elemente eines Weines stehen in rechtem Verhältnis zueinander. Im Besonderen halten sich die „weichen" Elemente eines Weines (Restzucker, Alkohole, Polyalkohole) mit den „harten" Elementen eines Weines (Säuren, Mineralsalze, Tannine) in etwa die Waage. Dies sollte jedoch immer im rechten Verhältnis zur Weintypologie gesehen werden. So weisen z.B. junge Weine oft eine leichte Verschiebung „zur Härte" auf - ohne dass dies ein Problem darstellt.









