Arbeiten im Weinberg

Der lange Weg von der Traube zum Wein – arbeiten im Rhythmus der Jahreszeiten.

Rund 5.000 Weinbauern und -bäuerinnen bewirtschaften entlang der Südtiroler Weinstraße rund 4.400 Hektar Rebfläche – das ganze Jahr über, im Rhythmus der Jahreszeiten. Unterschiedliche Klimazonen, Höhenlagen zwischen 200 und 1.000 Metern und vielfältige Bodentypen sind die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Vielfalt der Südtiroler Weine.

Das ganze Jahr über sind die Weinbauern im Einsatz, nur unterbrochen von einer kurzen Winterpause. Bereits im Januar werden die Rebstöcke zurückgeschnitten, im März folgt das so genannte „Rebenbinden“, und im Mai sprießen bereits die ersten Triebe. Im Juni und Juli entfernt der Weinbauer überflüssiges Blattwerk und im August folgt das Ausdünnen: In dieser Phase werden überschüssige Trauben heraus geschnitten, um eine höhere Traubenqualität zu erlangen.

Die Ernte beginnt üblicherweise zwischen Ende August und September mit den weißen Rebsorten in den tieferen Lagen und zieht sich bis Mitte Oktober hin. Anschließend folgt die Gärung in den Fässern, unablässig begleitet vom fachkundigen Kellermeister.